| KARATE-DO
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"Karate-Do" kann übersetzt werden als "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: Der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ("Te") ist leer. "Kara" (leer) hat auch eine philosophische Bedeutung. Der Karateka soll sich von negativen Gedanken und Erwartungen befreien, um in allen Lebenssituationen angemessen handeln zu können.
Karate-Do ist die Weiterentwicklung der Jahrtausende alten waffenlosen Kampftechniken Asiens. Bodhi-dharma kam von Indien nach China und gründete dort vor ca. 1500 Jahren das Shaolin-Kloster, um seine Lehre weiterzugeben. Um die Mönche für die anstrengenden Meditationen zu kräftigen, unterwies er sie in alten indischen Kampfkünsten. Durch Kaufleute und reisende Mönche kamen die über Jahrhunderte weiterentwickelten Kampfformen nach Okinawa. Dort vermischten sie sich mit vorhandenen Kampfformen.
Heute ist Karate-Do eine der wirkungsvollsten Formen der Selbstverteidigung. Da Karate-Do über die Bewegungslehre und Technik hinausreicht und Geist, Bewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung in den Mittelpunkt stellt, ist es für Kinder und Erwachsene bis ins hohe Alter möglich, diesen Weg zu gehen.
Im KOBUKAN wird Goju-Ryu Karate im Verband des International Goju-Kan Karate Renmei (IGKR) trainiert. Seit 1993 vertritt Wolfgang Spielvogel diesen Stil im Bayerischen Karate Bund als Stilrichtungsreferent. Sein Lehrer ist Sensei Matsuba, 5. Dan Gojukan Karate, der bei der TS Jahn München unterrichtet.
Vor allem im Kinder- und Jugendbereich wird das Interesse an Sportkarate unterstützt und gefördert. Optimale Wettkampf-Vorbereitung wird durch Wolfgang Spielvogels Erfahrungen als Wettkämpfer (bis 1996) und Kampfrichter gewährleistet.
Im Training mit Erwachsenen werden intensiv Kata (Formen), Kata no Bunkai (Anwendungen der Kata), Budo-Selbstverteidigung und die spezielle Goju-Ryu Atemtechnik, die zur Mobilisierung innerer Energien und zur Gesunderhaltung dient, geübt. |
© Kobukan e.V. 2008
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